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Lüttich - Unterwegs in der leuchtenden Stadt an der Maas |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Montag, 07. Mai 2012 12:14 |
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Lüttich erstmals in deutscher Sprache – Der Wandel zu einer attraktiven Stadt.
Lüttich ist dabei einen bedeutenden Wandel zu vollziehen. Lüttich hat aber auch immer noch das, was zunehmend mehr in unserer Zeit gefragt ist: Authentizität und natürlicher Charakter. Sahnestücke an Bauwerken polieren ihr Image kräftig auf. Der TGV-Bahnhof Guillemins von Santiago Calatrava erhält in Zukunft noch eine Esplanade bis an die Maas. Der nächste große Streich ist in vollem Gange, die Restaurierung der wunderschönen “Opéra Royal de la Wallonie”, ein Haus von internationalem Rang. Das museale Potenzial der Stadt kommt in einem XXL-Museum mit gleich fünf Einzelmuseen zur Geltung - Grand Curtius, 7.000 Jahre Kunst und Geschichte auf 5.000 m2. Direkt gegenüber La Batte, der berühmte Wochenmarkt am Maasufer. In den Cafés und Kneipen ringsum wird sonntagsnachmittags auch schon einmal das Tanzbein geschwungen und man gibt Chansons zum Besten. Zu den mittlerweile vielen bedeutenden Sehenswürdigkeiten (neben den zahlreichen kleinen Genüssen des Savoir Vivre überall in der Stadt, darunter einige der besten Chocolatiers Belgiens) zählen die Kirchen St. Barthélemy mit dem legendären Taufbecken und Saint-Jacques. Letztere gilt als schönstes Beispiel des gotischen Flammenstils in Belgien. Gleich nebenan, das im Minoritenkloster vollständig neu gestaltete wallonische Museum für Volkskunde in besonders schönem maasländischen Stil. Dann natürlich der fürstbischöfliche Palast, ein geschichtsträchtiges Monument, wie es nicht viele Städte zu bieten haben.
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Mondlöscher, Glockenkonzerte und der Turm von Flandern |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Montag, 07. Mai 2012 12:15 |
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Mechelen ist eine Entdeckung, voller Kulturschätze, Geschichte und Lebensart Von Rolf Minderjahn
„En schuurt het zand over mijn land. Mijn platte land, mijn Vlaanderland“ (Es scheuert Sand über mein Land, mein flaches Land, mein Flandernland)
sang der berühmte belgische Chansonnier Jacques Brel. In diesen weiten, flämischen Regionen liegen Flanderns Kunststädte wie Seerosenblüten, Oasen der Kunst und Kultur. Neben den großen drei Brügge, Gent und Antwerpen, sind Mechelen und Lier zwar kleiner, aber nicht minder interessant. Bereits aus Kilometern Entfernung erkennbar, ragt der mächtige Mechelener St.-Rombouts-Belfried auf. Ein monumentales, filigranes Meisterwerk der Gotik und Unesco Weltkulturerbe, das einen aus der Landschaft heraus wie ein Leuchtturmriese anzieht. Er sollte einmal der höchste Kirchturm der Welt mit 167 Metern werden, aber aufgrund klammer Kassen mussten die Mechelener bei 97 Metern mit dem Bau aufhören. Es entstand der Turm ohne Spitze. „Dieser Belfried ist seit jeher so faszinierend, dass wir sogar einmal den Mond löschen wollten“, erzählt Rebekka Koch vom Verkehrsamt Mechelen. „An einem neblig, düsteren Januarabend, dem 27., im Jahre 1687, verließen zwei Männer angeheitert ein Gasthaus am Markt und schauten entsetzt auf den rot glühenden Romboutsturm im Rauch. ‚Feuer, Feuer, der Turm brennt‘ riefen sie. Die Bewohner schleppten sofort Wassereimer auf den Belfried, um den Brand zu löschen. Doch es gab kein Feuer. Der rot glühende Mond und der Nebel waren nur eine Täuschung. Diese peinliche Angelegenheit bekamen die Brüsseler und Antwerpener zu hören und spotteten von nun an über die eifrigen ‚Mondlöscher‘ aus Mechelen und so nennt man sie heute noch die ‚Maneblusser‘. Den gleichen Namen trägt zur Freude der Einheimischen wie der Besucher eine mondförmige Schokoladenpraline als Mechelener Spezialität (u.a. erhältlich bei der Chocolaterie Vanderbeek am Steenweg 36).
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Neues aus der Welt der Chocolatiers |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Montag, 07. Mai 2012 14:46 |
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Rund 400 verschiedene Sorten und alleine in Brüssel an die 50 Adressen machen Belgien zu einer Nation der kreativsten Konfektkünstler. Von Rolf Minderjahn
Doch es muss nicht gleich Brüssel sein. Ein Name steht in Belgien besonders für innovative Ideen in Sachen Schokolade – Jean Galler. Vor über 30 Jahren begann die unvergleichliche Erfolgsgeschichte der kleinen Firma, die in Vaux-sur-Chèvremont bei Lüttich Schokolade in handwerklicher Tradition herstellt, und nun weltweit an den exklusivsten Plätzen präsent ist. Galler füllte schon früh einfache Schokoladenriegel mit bis zu 70% Kakaoanteil und legte davon mehr als 20 Sorten der Extraklasse auf. 2008 lässt er beim Sortiment „volcanique“ Schokolade in einer Geschmacksexplosion mit Sichuan-Pfeffer und Espelette-Chili verfeinern und verleiht seinen „marines“ eine exotische Note durch schwarzes Salz aus Hawaii, Fleur de Sel oder französischen Wakame-Algen. Kaori ist japanisch und bedeutet Parfum oder Duft. Das inspirierte Galler zu der gleichnamigen Serie - die Entdeckung eines Gaumenerlebnisses. Kaori, das sind Schokoladensticks in einer Kouvertüre aus Bitterschokolade jeweils gefüllt mit Safran, Kardamom, Yuzu (japan. Zitrone), Ingwer, Vanille und Kokosnuss sowie Erdbeer und Balsamico zusammen mit drei Töpfchen Orangen-Kakaobohnen-Nibs, Kalamansi-Likör und Mohnpoppy-Matchapulver in einer formschönen Verpackung arrangiert. Die einzelnen Sticks dippt man nach Gusto in die kleinen Töpfchen und lässt sich von diesen famosen Kombination verführen. Für die passende Präsentation der Gallerschen Schokoladen sorgt sein neues „Boutiquen-Konzept“, in modernstem Design entwickelt, eine Augenweide und Gaumenfreude zugleich (z.B. in Huy). Kleine, aber feine Handwerksbetriebe im Land der Bonvivants verstehen es aufs Vortrefflichste Schokolade und vor allem Pralinen teils noch von Hand traditionell zu verarbeiten und das Produkt durch ihr Können und ihre Erfahrung mit hochwertigen Rohstoffen und originellen Ingredienzen zu veredeln. In Schönberg bei St. Vith tut dies Axel Hanf. 50 unterschiedliche Form- und Schnittpralinen hat er im Sortiment. Und die haben es in sich. Da geht es auch mal delikat zu. Ausschließlich frische Zutaten von höchster Qualität und bester Herkunft sind für ihn selbstverständlich. Bereits seit einigen Jahren stellt er in Zusammenarbeit mit der Senfmühle in Monschau eine Rarität her – sechs Sorten Senfpralinen. Die raffinierte Pralinenfüllung, elegant verfeinert mit einem Touch Monschauer Senf, macht den besonderen „Kick“ dieser Spezialität aus. Leckereien wie mit feinster Bio-Zartbitterschokolade überzogene geröstete Jumbo-Kaffeebohnen, eine Bierpralinen-Kollektion für eine Brauerei in Malmedy oder die spektakulär anmutenden Ziegenkäsepralinen sind allemal eine „kleine Schwäche“ wert.
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Ardennen – Tipps und Trips in ein Genießerland |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Donnerstag, 13. Oktober 2011 15:37 |
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Neue Hotspots, kulinarische Oasen, Freizeit mit der Familie, originelle Unterkünfte, Kunst und Kultur - Belgisches Lust for Life in den Naturregionen Walloniens Von Rolf Minderjahn
Nach mehr als 20 Jahren Reisetätigkeit in die Wallonie und die Ardennen liegt nun auf der Basis dieser Erfahrungen das umfangreichste Ardennenbuch von Rolf Minderjahn vor. Das oft noch so unbekannte, unkonventionelle Land steckt voller Geheimnisse, Schönheit, Natur und Kuriositäten, ist voller Überraschungen, von denen der Autor immer wieder neue entdeckt. Daran soll der interessierte Leser und Reisende durch dieses Buch teilhaben. Es ist eine überarbeitete und erweiterte Neuauflage. Und es gibt auch viel Neues. Z.B. Museen berühmter Belgier wie das Hergé-Museum in Wallonisch-Brabant nahe Brüssel, Kulturzentren mit wunderschöner Architektur wie das Malmundarium in Malmedy oder die modernen und restaurieren Prachtbauten in Lüttich, das eine wahre Renaissance erlebt. Ihr sind viele Seiten in einem Special in diesem Reiseführer gewidmet. Nicht zuletzt halten die Ardennen und die Wallonie auch stets die Fahne der belgischen Küchenkunst hoch. Und das bis ins kleinste Bistro. Denn gut essen und genießen kann man in den Ardennen nicht nur in Spitzenrestaurants. In Zeiten von Slow Food und Bio sind gerade die kleinen, handwerklichen Manufakturen und Betriebe, die traditionelle, lokale und regionale Produkte in erstklassiger Qualität herstellen und auf den Tisch bringen, gefragt. Und Menschen, die das zu schätzen wissen. In Belgien gibt es davon noch viele. Dementsprechend angenehm und unvergleichlich lässt sich die Kunst des Genießens bei einer Tour in dessen Landschaften und Städten erleben.
192 Seiten, mit vielen Farbfotos. BoD - Books on Demand.
ISBN 9 783 833 481 918, 19,95 EUR oder bei www.textundpressebuero.com
Auch als E-Book erhältlich! |
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Ein Königreich der Eleganz |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Donnerstag, 10. Dezember 2009 11:34 |
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Pferdesport, Fachwerkstil, Filmstars und das Flair der Atlantikküste charakterisieren das schönste Seebad Nordfrankreichs. Normandie mondän.

Das ganze Jahr über feiert man Saison in Deauville. Die Perle der Lebensart an der normannischen Küste liegt unweit Le Havres und der Seinemündung. Eingebettet zwischen Meer und der sattgrünen normannischen Landschaft des Pays d’Auge zieht sie ein vielseitiges Publikum an. Von Familien, Verliebten und Kinofans über Pferdeliebhaber und Romantiker bis zur betuchten Pariser Gesellschaft. Prallvoll mit hochkarätigen Veranstaltungen ist der Terminkalender des Centre International de Deauville. Highlights sind hier die Filmfestivals des asiatischen (im März) und des amerikanischen Films (im September). Spektakuläres bieten die Pferderennen und Polo-Cups. Deauville besitzt gleich zwei Hippodromes, Clairefontaine und La Touques, die zu den elitärsten in Frankreich zählen. Ebenso wie das renommierte Thalasso-Zentrum. Man kann noch vielen weiteren Leidenschaften frönen. Casino, Golf, Flanieren und Shopping auf den Spuren großer Designermarken, Architektur und Strandleben. Unverzichtbar, der grandiose Genuss hervorragender Regionalprodukte, den auch viele deutsche Gäste zu schätzen wissen. Deauville gehört zum Département Calvados und ist aus dem Rheinland in gut sechs bis sieben Stunden zu erreichen. Der gleichnamige edle Brand befindet sich in bester Gesellschaft von Cidre, Pommeau (Apfel-Aperitif), Pont l’Evèque und Livarot Käse. Einen veritablen „Grand Schlemm“ bieten Fisch, Meeresfrüchte und auch beste Qualität an Rindfleisch.
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