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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Dienstag, 15. Dezember 2009 00:00 |
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Glücksplätze in Belgien und den Niederlanden
Das erste Reisebuch in deutscher Sprache über beide Limburgischen Provinzen
Von Rolf Minderjahn
Ob die nördlichste Wüste der Welt, südländische Lebensart, Pilgerhorte mit barocken Kirchen, Weihnachtsmärkte in Grotten oder Radfahren grenzenlos – nicht nur das ist Limburg.
Ganz nah an Deutschland grenzt die oft noch unbekannte Region. Und die hat eine Menge zu bieten, üppig wie ein prall gefüllter Überraschungskorb. Die Regionen Limburgs liegen auf belgischem und auf niederländischem Gebiet. Dieses Reisebuch führt in beide Regionen. Als touristisch attraktivster Teil in den Niederlanden neben der Küste gilt Südlimburg. Zu Flandern und der flämischsprachigen Gemeinschaft Belgiens gehört das „belgische“ Limburg mit geschichtsträchtigen Städten wie das mehr als 2.000 Jahre alte Tongern oder das mediterran anmutende Maaseik.

Lebensfreude, Genuss und der Einklang mit der Natur spielt in beiden Teilen eine große Rolle. Hier liebt man die schwelgerische „burgundische Lebensart“. Das macht neben den Naturgegebenheiten den umwerfenden Charme und den Liebreiz dieser Ausflugsziele aus. Limburg steht für Urlaub, Kurztripps oder Stippvisiten, in denen sehr vielfältige Freizeitangebote Programm sind. Originelle Freizeitparks sind ideal für Familien. Wanderer schätzen die ursprünglichen, teils unberührten Landschaften. Genießer finden Schlosshotels und Spitzengastronomie in großer Zahl, aber auch Eetcafés mit uriger Atmosphäre und regionaltypischen Gerichten. Radfahrer haben im belgischen Limburg das beste Wegenetz Europas, ein richtiges Eldorado für Pedalreiter. Die Maas lockt Wassersportler und Freizeitkapitäne. An ihren Ufern verführen viele romantische Flecken zum Träumen. Die Natur blüht in ganzer Pracht und bildet eine wunderschöne Kulisse wie im Mergelland (Heuvelland). Die Maas ist die zentrale Lebensader neben vielen kleinen Flüsschen, die sich frei durch Wiesengründe und kleine Täler winden. Es gibt eine Menge toller Schlösser zu entdecken und in lebendigen Geschichtsbüchern zu blättern.
Liebenswertes Limburg
140 Seiten, mit vielen Farbbildern
ISBN 978 38 39 141 809
Preis: 18,50 EUR (Überall im Buchhandel)
oder für 17,00 EUR inkl. MWST, Porto und Versand direkt hier erhältlich!
Journalisten und Redakteure können das Buch kostenlos unter
www.bod.de bestellen. |
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Die Stadt der «Neunten Kunst» |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Samstag, 12. Dezember 2009 00:00 |
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Die Comic-Route macht es möglich Brüssel in Begleitung von Tim und Struppi, Asterix und Lucky Luke zu entdecken. In einer Metrostation, an einem viel besuchten Platz oder am Ausgang eines Museums: der Comic ist allgegenwärtig.

Die Kleinen sind in Brüssel oft die Großen. Allen voran Manneken Pis, berühmt und bizarr in seinen vielen Kostümen zeigt er es allen, ein gerade einmal 50 cm kleiner Knirps, den fast die ganze Welt kennt. Das gleiche gilt für die belgischen Comic-Helden wie Tim und Struppi, Lucky Luke oder Blake & Mortimer. Sie scheinen aus ihren Abenteuern herausgeklettert zu sein, um ihre Stadt zu erobern, überlebensgroß auf vielen Hauswänden der Metropole sichtbar. Ein phantasievoller wie spannender Comic-Rundgang lässt Besucher auf den Spuren legendärer Helden wandeln. Brüssel in bunten Bildern und Sprechblasen zu entdecken ist wohl einmalig, wie in einem riesigen Comic-Band zu blättern. Nicht nur Fans werden entzückt sein, wenn hinter einem belebten Platz, an einer Straßenecke, in einem Museum oder bei einer Kirche die Helden aus den Jugendtagen auf einen herabblicken. Wer die so genannte Neunte Kunst noch nicht kennt, kann das in Brüssel bestens nachholen. Denn der Comic ist in der Hauptstadt unübersehbar. Die Empfindsamkeit des belgischen Charakters drückt sich hierin aus, ganz frei von Hemmungen, heißt es.
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Ein Königreich der Eleganz |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Donnerstag, 10. Dezember 2009 00:00 |
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Pferdesport, Fachwerkstil, Filmstars und das Flair der Atlantikküste charakterisieren das schönste Seebad Nordfrankreichs. Normandie mondän.

Das ganze Jahr über feiert man Saison in Deauville. Die Perle der Lebensart an der normannischen Küste liegt unweit Le Havres und der Seinemündung. Eingebettet zwischen Meer und der sattgrünen normannischen Landschaft des Pays d’Auge zieht sie ein vielseitiges Publikum an. Von Familien, Verliebten und Kinofans über Pferdeliebhaber und Romantiker bis zur betuchten Pariser Gesellschaft. Prallvoll mit hochkarätigen Veranstaltungen ist der Terminkalender des Centre International de Deauville. Highlights sind hier die Filmfestivals des asiatischen (im März) und des amerikanischen Films (im September). Spektakuläres bieten die Pferderennen und Polo-Cups. Deauville besitzt gleich zwei Hippodromes, Clairefontaine und La Touques, die zu den elitärsten in Frankreich zählen. Ebenso wie das renommierte Thalasso-Zentrum. Man kann noch vielen weiteren Leidenschaften frönen. Casino, Golf, Flanieren und Shopping auf den Spuren großer Designermarken, Architektur und Strandleben. Unverzichtbar, der grandiose Genuss hervorragender Regionalprodukte, den auch viele deutsche Gäste zu schätzen wissen. Deauville gehört zum Département Calvados und ist aus dem Rheinland in gut sechs bis sieben Stunden zu erreichen. Der gleichnamige edle Brand befindet sich in bester Gesellschaft von Cidre, Pommeau (Apfel-Aperitif), Pont l’Evèque und Livarot Käse. Einen veritablen „Grand Schlemm“ bieten Fisch, Meeresfrüchte und auch beste Qualität an Rindfleisch.
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Bei Burgherren, Bierbrauern und Bonvivants |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Dienstag, 08. Dezember 2009 00:00 |
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Dinant, die Maas und ihre Umgebung sind zu jeder Jahreszeit eine reizvolles Reiseziel.

Wie ein kleiner Grand Canyon gräbt sich das breite und schroffe Maastal bei Dinant in das Ardenner-Plateau. Die vielen niedlichen Nebenflüsse und ihre verwunschenen Täler kräuseln sich rechts und links in die Landschaft. Wanderer entschwinden in die pure Natur und stehen staunend vor majestätischen Abteien und wehrhaften Burgen. Die Perle Dinant wartet nur darauf, vor den Besuchern den ganzen Reiz ihrer Sehenswürdigleiten auszubreiten. Die Region atmet faszinierende Geschichte um Legenden und Berühmtheiten. Es ist ein lohnendes Ziel nicht nur für ein Wochenende. Das kleine mittelalterliche Dorf Spontin duckt sich in die Landschaft wenige Kilometer oberhalb von Dinant. Wer sich über diese Route dem Maastal nähert, kann so einiges entdecken. Spontin ist bekannt für seine wuchtige Schlossanlage, die eine mystische Atmosphäre birgt, in eine Schleife des Baches Bocq gebettet, umringt von den alten Bruchsteinhäuschen und Gebäuden, die in einer anderen Zeit zu schlummern scheinen. Eine Kulisse für einen Historienfilm. Die Herren von Spontin zählen zur Linie der Beaufort. Der letzte Burgherr, ein über die Grenzen hinaus angesehener, sehr Kultur beflissener Adliger, fiel einem Kapitalverbrechen zum Opfer. Von Spontin bietet sich auf dem Weg nach Dinant ein Abstecher zur nahe gelegenen Brasserie du Bocq in Purnode an. Dass man sich in der Wallonie vortrefflich aufs Bierbrauen versteht, davon sollte man sich in diesem Traditionsunternehmen von 1858 z.B. bei einer Führung mit Verkostung überzeugen. Die wallonischen Bonvivants lieben nicht nur ihre Regionalbiere und Spezialitäten, sondern auch die Pflege einer hervorragenden Gastronomiekultur, die ihnen quasi in die Wiege gelegt wird. In Dorinne, einem Nachbardorf von Spontin, repräsentiert Maître Jean-Paul Godelet im „Le Vivier d’oies“ seit über 30 Jahren diese kulinarische Klasse. Das Bruchsteingebäude eines ehemaligen 250 Jahre alten Bauernhofes wurde zu einem Refugium des guten Geschmacks. Von Dorinne in Richtung Dinant windet sich die Straße durch eine Landschaft mit toskanischen Zügen. Ziemlich steil bergab senkt sie sich auf den Fluss zu. Kurz vor dem Tal fällt der Blick auf den Glockenturm der Abtei von Leffe, deren Backsteinmauerwerk im späten Sonnenschein wie Abendrot leuchtet. Sie gibt dem berühmten Leffe-Bier den Namen, das auch in den grenznahen Regionen Ostbelgiens sehr beliebt ist.
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Lüttichs neue Glanzstücke |
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Geschrieben von: Rolf Minderjahn
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Freitag, 04. Dezember 2009 21:34 |
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Seit dem 7. März sind die vielfältigen Kunstwerke aus der bedeutenden Geschichte der Maasstadt im neuen Grand Curtius Museum zu sehen.
Den vielen Besuchern des Lütticher Flohmarkts La Batte fällt die aristokratische, rote Fassade im maasländischen Renaissance-Stil sofort ins Auge. Das Curtius Haus, nach dem Lütticher Waffenhändler Curtius benannt, liegt unweit des Marktfleckens direkt an der Maas. Es ist das Prunkstück des historischen Lüttichs und kommt 2009 zu neuen, großen Ehren. Aus Curtius wird Grand Curtius, ein Ensemble von ehemals fünf Einzel-Museen unter einem Dach. Eine beachtenswerte Architektur vereint verschiedene Baustile in einer harmonischen Gesamtgestaltung, die Moderne mit geschichtsträchtigen Lütticher Gebäuden verbindet.

Die Museen an dieser Stelle waren lange wegen der Umbauarbeiten geschlossen. Zum „Super-Museum“ zählen die wiedereröffneten Sammlungen aus dem Waffenmuseum, dem Curtius Museum, dem Glasmuseum, dem Hôtel de Hayme de Bomal für dekorative Kunst und dem Archäologischen Museum. Mit einbezogen ist auch als Eckpfeiler das alte Ansembourg Museum, ein Schmuckstück außen wie innen. Hinter seinen prägnanten dunkelroten Fassaden eröffnet sich den Besuchern ein Bild eines original Lütticher Patrizierhauses mit wertvollen Dekorationen, Mobiliar und stilvollen Interieurs, das die Wohnkultur im reichen Lüttich des 18. Jahrhunderts widerspiegelt. Nicht minder kunstvoll und ein echter Geheimtipp ist das Hôtel de Hayme de Bomal, ein Museum für dekorative Kunst mit klassizistischer Innenausstattung, eine Augenweide. Es ist als ein Seitenteil des Grand Curtius in das Ensemble integriert.
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